vier-augen-prinzip

Kontrolle nach dem Vier-Augen-Prinzip

Das Vier-Augen-Prinzip ist sehr verbreitet und schreibt seit der Entstehung eine lange Geschichte. Es hat sich sowohl in den einzelnen Haushalten als auch in Organisationen und Unternehmen rund um die Welt bewährt. Diese Kontrolle von mindestens zwei Personen ist die bekannteste Art, ein Produkt, einen Prozess in der Herstellung oder als Ergebnis zu überprüfen. Anhand des Vier-Augen-Prinzips kann grundsätzlich die Qualität des Arbeitsergebnisses in einem beliebigen Stadium bestimmt und gegebenenfalls nachjustiert werden. Es stellt sich die Frage, wer die Aufgaben dieser Kontrollinstanz wahrnehmen kann und wie sich diese Kontrolle auf das Endergebnis auswirkt.

4-Augen-Prinzip: Vier Voraussetzungen für praktische Anwendung

Damit eine Kontrolle der Qualität nach dem Prinzip praktisch umgesetzt werden kann, erfordert dies einige besondere Bedingungen.

  • Zweifache Kontrolle als Qualitätsgarant

Die Überprüfung nach dem Vier-Augen-Prinzip sollte von mindestens zwei Personen durchgeführt werden. So lautet auch die englische Bezeichnung für das Prinzip: two-person-rule oder auch two-man-rule.

  • Kompetente Überprüfung

Außerdem müssen diese Personen bestimmte Kompetenzen in der relevanten Thematik mitbringen, um eine Kontrolle durchführen zu können.

  • Ressourcenaufwand möglichst minimal halten

Damit das Endziel erreicht wird, sollte die Anzahl der Kontrollpersonen so gering wie möglich sein. Auf diese Weise kann man Kontrollschleifen auf wenige Durchläufe begrenzen.

  • Stückelung möglich

Je nach Größe und Komplexität des Projekts erfolgt die Überprüfung in Teilabschnitten bzw. von verschiedenen (auch fachmännisch unterschiedlichen) Personengruppen.

Vor- und Nachteile von two-man-rule

Wie jedes Instrument, das eine Qualitätskontrolle sicherstellt, muss das Vier-Augen-Prinzip den Gegebenheiten entsprechend angepasst sein. Neben den positiven und vielversprechenden Eigenschaften weist es unter Umständen einige Nachteile auf. Folgende negativen Auswirkungen der Anwendung dieses Prinzips sind möglich:

  1. Eine damit einhergehende Verkomplizierung der Arbeitsabläufe ist auf Dauer besonders nachteilig.
  2. Zeitliche Ausdehnung der Tätigkeiten aufgrund der zusätzlichen Kontrollen führt zwangsläufig zum Kostenanstieg.
  3. Es besteht die Gefahr der Uneinigkeit im Team bei einzelnen Korrekturen, die auf zwischenmenschliche Missverständnisse zurückzuführen ist.
  4. Sich in die Unendlichkeit ziehendes “Ping-Pong” von den Kontrollbereichen zwischen den Mitgliedern des Teams belastet die reibungslose Teamfunktion.
  5. Die Verantwortlichkeit für das Endergebnis bleibt unklar.

Jedoch kann das Team durch ein gutes Fehlermanagement die unerwünschten Folgen vermeiden. Außerdem überwiegen die entstehenden Vorteile die eben genannten Nachteile so deutlich, dass sich das Ergebnis in Verbindung mit einer Fehlerkorrektur als makellos und erfolgreich zeigt:

  1. Mehrfache Überprüfung garantiert ein hochwertiges Ergebnis.
  2. Eventuelle Flüchtigkeitsfehler werden bei ausreichend zeitlicher und personeller Kapazität vermieden.
  3. Die im Team kommunizierten Inhalte und deren Schwachstellen können erfolgreich optimiert werden.
  4. Aufdeckung von Lücken in der Qualifizierung und von speziellen Unstimmigkeiten in den Arbeitsabläufen bietet die Möglichkeit, diese zu beseitigen.
  5. Damit die Kontrolle nach dem Mehr-Augen-Prinzip mit weniger Aufwand stattfindet, ist eine kontinuierliche Fehlerprävention ratsam. Eine solche Herangehensweise bildet einen der Grundsteine für das Qualitätsmanagement.
  6. Insbesondere hat sich der Ansatz dieses Prinzips in den manipulations- und korruptionsgefährdeten Bereichen als wirksam gezeigt.

Die zu erwartenden Vorteile sind hauptsächlich mit der Sicherstellung der Qualität und mit dem Erreichen des eigentlichen Projektziels verbunden, sodass sich die Anwendung des Prinzips als lohnend herausstellt. 

Vier-Augen-Prinzip beim Erstellen von Texten

Für uns als Webtexter hat dieses Prinzip eine klare Mission. Mithilfe seiner etablierten qualitätssichernden Maßnahmen werden neue Inhalte mit genauen Informationen bestückt und die bestehenden Texte präventiv aktualisiert.

So stehen den Lesern aktuelle und fehlerfreie Infos in einem akkuraten Schreibstil zur Verfügung. Denn die von der Webtexterei Tomusch erstellten Texte werden mindestens zweifach überprüft, bevor sie veröffentlicht werden.

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