Gedichte als Gehirntraining


    Gedichte für Gedächtnistraining

    Gedichte für ein Gehirntraining, -jogging oder sogar für einen gezielten Hirnsport sind in aller Munde. Eine Dichtung zu entwerfen ist nicht nur eine kreative Entfaltung sowie Kommunikation in Reimen und poetischen Versen. Es gehört zu den Methoden der Mnemonik beziehungsweise der Mnemotechnik. Sie führen dazu, dass durch das Schreiben der Gedichte sich das Gedächtnis verbessern kann. Es gibt keine bessere Eselsbrücke als ein Gedicht, das selbst geschrieben ist.

    Außerdem entwickelt sich durch das Lernen der Gedichte das Gedächtnis, sodass die Merkfähigkeit sich deutlich verbessert.

    Gedicht konzipieren – Gedächtnis trainieren

    Wie jedes geschriebene Werk braucht auch das Gedicht ein Konzept. Sogar ohne gereimte Verse können die geplanten Inhalte zu besserer Speicherung im Gedächtnis beitragen. Das liegt an der geschaffenen Struktur, die das künftige Gedicht ordnet. Viele Dichter und Schriftsteller wirken ohne Plan. Sie beschreiben deren Arbeit dann als ein durch Inspiration getriebenes Schaffen. Für die Tätigkeit auf einem professionellen Niveau fehlt schlicht und einfach die Vorbereitung sowie die strukturierte Umsetzung.

    Reimen für bessere Denkgeschwindigkeit

    Bei manchen Wörtern fällt das Finden der Reime nicht einfach. Manchmal verbringen damit die angehenden Poeten den Großteil ihrer Zeit. Um dieses Wortpuzzle erfolgreich zu Ende zu lösen, braucht man gewisses Durchhaltevermögen. Das Schreiben der Gedichte kann als eine Knobelaufgabe angesehen werden. Bei der öfteren Suche nach passenden Reimen wird das Gehirn trainiert. Der Denkprozess wird von entstandenen Verknüpfungen und neuen Synapsen beschleunigt. Je mehr Trainings absolviert werden, umso einfacher fällt das poetische Dichten.

    Notizen als schriftliche Skizzen

    Notizen sind wichtig bei Gedichte schreiben

    Beim Suchen von passenden Reimen oder Themen für die Gedichte als Gehirntraining empfiehlt sich mehrere Alternativen zu notieren. Notizen können mit den Skizzen für ein zukünftiges Gemälde verglichen werden. Einige davon werden verworfen, andere bearbeitet und zum Grundstein eines Kunstwerks gewählt.

    Es ist wichtig, sich nicht mit den optionalen Ausdrücken zu verzetteln. Denn auf dem Weg von der Idee zum fertigen Meisterwerk sind noch einige Ziele zu erreichen.

    Bildhafte Ausdrucksweise üben

    Dank Übungen im Schreiben der Gedichte verbessert sich zusätzlich die Ausdrucksweise. Denn während der Suche nach treffenden Wörtern geht das Gehirn innerhalb der kürzesten Zeit Hunderte von Satzkombinationen durch. Für die Anfänger auf diesem Gebiet ist es ratsam, die Synonyme zum gewählten Thema rauszusuchen. Auf diese Weise erweitert sich der Horizont und entstehen neue Ideen, die sich auf diesem Wege besser formulieren lassen.

    Rhetorik verbessern

    Ein Dichter, der seine Werke gekonnt präsentiert, ist auch mit der Rhetorik vertraut. Das Präsentieren von geschriebenen Versen eines Gedichts bringt die Gehirnfunktion auf die Hochleistung. Denn es geht jetzt nicht nur um die korrekte Wiedergabe vom Gedicht, sondern um rhetorische Fähigkeiten des Redners. Dazu gehört inhaltlich interessanter Aufbau der Rede sowie einfache und verständliche Ausdrucksweise. Auch passende Körperhaltung und Lautstärke des Gesprochenen sind von großer Wichtigkeit.

    Vom Training zum Lebensstil

    Gedichte als Training für das Gehirn

    Jedes regelmäßige Training wird nach einer bestimmten Zeit zu einer Gewohnheit. Die erfahrenen Dichter berichten von einer Umstrukturierung im Denken. Sie erleben die Entstehung von einem Gedicht infolge eines beschleunigten Denkprozesses. Ideen und Reime fallen dadurch schneller ein.

    Wer Gedichte als Gehirntraining nutzt, kann davon dauerhaft profitieren.
    Denn es hilft geistig fit zu bleiben.

     
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